Aston Martin V8 Vantage N430

How to make time slow down

Wie man einen Kurzfilm über einen Aston Martin V8 Vantage Roadster N430 und die Vater-Sohn-Beziehung ohne Budget realisiert.

Da ich relativ kreativ und Automobil-affin unterwegs bin, habe ich mich mit meinem guten Freund und Regisseur Alex Ackley zusammen getan, um seine Version eines automotiven Kurzfilms mit einer Art Vater-Sohn-Roadmovie umzusetzen. Kern-Aussage des Film sollte sein, dass man Zeit mehr wertschätzen sollte und sie mit Leuten, an Denen einem selbst was liegt, verbringen sollte- und natürlich mit Autos. Schönen, aufregenden am besten, natürlich. So wie z.B. dem Aston Martin V8 Vantage Roadste N430, der uns, freundlicher Weise, von Aston für eine Woche zur Verfügung gestellt wurde.

Ursprünglich wollte ich ja (will und werde es immer noch machen) einen Film über das 24 Std. Rennen am Nürburgring machen, mit dem Fokus auf die einzigartige Atmosphäre bei Nacht.

Somit haben wir uns kurzer Hand dazu entschlossen, beide Projekte zu kombinieren und uns dabei gegenseitig zu unterstützen.

Diese Nacht hat mal wieder eindrucksvoll gezeigt, dass Vitamin B einfach unschlagbar ist. Die richtigen Leute zu kennen, öffnet einfach Türen und bringt einen dahin, wo man hin will. Oder zumindest in die richtige Richtung. Kurzum: Wir bekamen Presse-Pässe, Presse-Parkplätze (mehr oder weniger), Zugang zur abgesperrten Aston Martin Box und Lounge. Ach ja, die Falken Catering Area hat uns durch die Nacht geholfen, wir hatten Zugang zur Falken Presse-Terrasse, ein von Aston organisiertes Team-Taxi mit dem Marketing-Chef und Zugang zu weiteren Boxen.


Eigentlich wollte ich ja raus an die Strecke, zu den Fans und zu Action, aber woher sollte ich wissen, dass mir solch exklusive Möglichkeiten geboten werden würden?! Also habe ich mein Vorhaben, im ersten Moment eher widerwillig auf das Folgejahr verschoben, aber Junge, hat sich das gelohnt!

Es war dann ziemlich genau vor 2 Jahren, am verdammt heißesten Tag des Jahres, mit elenden 43° im Schatten, an dem wir den Rest des Drehs durchzogen. Für mich als Schwüle und Hitze hassenden Winter-Mensch, wäre das normaler Weise der schlimmste Tag des Jahres werden sollen. Es wurde aber eher einer der Besten.
Zwar hatte mich gleich am frühen Morgen Alex angerufen und mich darüber informiert, dass unser Profi-Filmer ausfällt, weil er nicht vom Klo runter kommt und dass wir deswegen die Aktion abblasen würden, aber nicht mit mir! Also erwiderte ich mit meiner üblichen, sorgfältig überlegten Wortwahl: Fuck it, wir ziehen das selbst durch!
Das Resultat dieses Drehtages sind die Aufnahmen in den Feldern, die Onboards und die Fahrt im Abspann.

Am nächsten Tag ging es zum Rheingau. Die Szenen in den Weinreben und am Kloster Eberbach gehören, zumindest für mich, zu den optisch schönsten Aufnahmen, die wir gemacht haben.
Da wir komplett ohne Budget auskommen mussten, konnten wir zwar nicht an einem exotischeren Drehort filmen, das Endresultat spricht allerdings für sich, wie wir finden.

Ich könnte noch länger und mehr berichten, da sich das Ganze Projekt über lächerlich lange 2 Jahre gezogen hat, aber am Ende bin ich/sind wir froh und dankbar, durchgehalten zu haben. Denn die Erfahrungen und das was ich selbst in der Zeit gelernt habe, im Bereich Film-Produktion und kreative Prozesse war es absolut wert.

Ich hoffe dem Ein oder Anderen gefällt der Film und das gesamte Team würde sich nen Ast über jede Art von Feedback, Lob und Kritik freuen.  Teilt das Video und auch gerne die Seite hier, mit Euren Auto-begeisterten Freunden und Denen, die es noch werden sollen.

Man darf uns auch gerne die Daumen drücken, dass Aston, im noch anstehenden Präsentations-Meeting, so begeistert von dem Film ist, dass wir einen Folgeauftrag für ein aktuelles, oder zukünftiges Auto bekommen. Man stelle sich nur vor, was wir auf die Beine stellen könnten, wenn ein gewisses Budget zur Verfügung stehen würde.

Und jetzt schwingt Euch in Euer Auto und fahrt ne Runde.

PetrolSexual

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