Power


Power hat sich über die Jahre von einer optisch und solide besetzten Softpornserie mit Story zu einer gut gespielten und vor allem spannend geschriebenen Thrillerserie entwickelt. Die letzte Staffel verliert sie sich allerdings etwas darin, verzweifelt neue Storylines an den Haaren herbei zu ziehen. Es wird Zeit, dass die Serie zum Ende kommt und sich nicht wie Sons Of Anarchy oder Entourage zu Grude richtet, indem sie jahrelang künstlich beatmet wird, aber schon längst hirntot ist.


Mr.Robot


Ein absolutes Brett!
Die letzte Staffel war sicherlich eine der/ wenn nicht DIE intensivste, kreativste und interessanteste überhaupt. Wer sich in einer Serie, die sich, augenscheinlich, um einen mental leicht labilen Hacker dreht, von einer Oper überraschen lassen will, oder die unterhaltsamste Episode zu 98% dialogfrei erleben möchte, sollte sich Mr. Robot nicht entgehen lassen.
In den ersten Staffeln konnte man leicht den Überblick verlieren und mit den diversen Storylines überfordert werden. Das wird in der finalen Staffel auf -Überraschung- sehr kreative und nicht unbedingt vorhersehbare Art und Weise gelöst. Der Soundtrack ist übrigens ebenfalls grandios!
 

Too Old To Die Young


Mit Abstand die größte, positive, Überraschung des Serien-Jahres!
Wer auf Michael Bay-Style oder The Rock’s Filme (Fast and Furious 234-542 etc.) steht, wird mit dieser Serie nicht glücklich. Wer allerdings erstklassige Optik, Atmosphäre, Spannung und top schauspielerische Leistung wertschätzen kann und jede (90 minütige) Episode als cineastisches Fest genießen will, der findet nichts Vergleichbares. Negativ könnte man der Serie unterschwelligen Feminismus unterstellen, aber das Ding ist ansonsten einfach zu gut, um es sich davon kaputtmachen zu lassen.

Watchmen


Wenn man nach den ersten 10 Minuten schon den Eindruck hat in einem „progressiven“ Werbefilm gelandet zu sein, kann das für gewöhnlich nichts Gutes heißen. Leider zieht sich dieses Thema durch die gesamte Serie. Die „Guten“ müssen natürlich mit Schwarzen und Frauen besetzt werden, auch wenn die Rollen in vorherigen Comicbüchern und Filmen ganz klar nicht so gedacht waren, und die Bösen sind natürlich die Weißen. Wen das nicht nervt, der kann sich hier eine technisch und optisch stark umgesetzte Serie ansehen, die sicherlich regelmäßig mit „WTF Momenten“ zu überraschen weiß.



Bosch


Wie immer eine supergemachte Cop-Serie. Trocken, unspektakulär, gut gespielt und optisch hervorragend in Szene gesetzt. Keinsten Falls schlecht, oder nicht sehenswert, aber auch nicht wirklich was Besonderes.


The Boys


Als absoluter Nicht-Comic-Fan tat ich mich schwer die Serie überhaupt erst anzufangen.
Sicher, sie ist gut gemacht und bis zu einem gewissen Grad unterhaltsam. Aber abgesehen von einer etwas visuell brutaleren Optik und hier und da mehr oder weniger coolen One-linern, konnte ich der Nummer nicht wirklich viel abgewinnen


The Mandalorian


In den USA wohl groß gefeiert, für mich als Nicht-StarWars-Fan, aber nicht wirklich nachvollziehbar warum… Sicher, ich hatte nicht das Verlangen nach der Sichtung meine Zeit zurückzufordern oder vor Langeweile zu kotzen, wie z.B. bei The Walking Dead der Fall, aber abholen konnte mich die Serie leider nicht. Vielleicht liegt der Hype auch einfach daran, dass die Fans von dem feministisch-progressiven Müll, den Disney über die letzten Jahre fast monatlich in den Kinos abgeladen hat, so die Schnauze voll haben, dass sie pauschal einfach alles feiern, was sich davon ein wenig abhebt…

Seal Team


Angefangen weil von einem Freund empfohlen und ein Fan des Genres.
Begeistern konnte mich die Serie aber leider nie. Zu unrealistisch, zu blöde Story, zu blöde Dialoge, zu billig produziert und nicht besonders gut gespielt. Schade, denn von der Thematik wäre da deutlich mehr raus zu holen gewesen.

Mayans


Geschrieben und produziert von Kurt Sutter (Überraschung), dem Macher der Sons of Anarchy.Leider fängt Mayans so an, wie die letzten paar Staffeln der Son’s liefen- mies. Die ersten 4 Staffeln der Sons waren Grund solide, interessant, spannend und absolut sehenswert.Die Bikes waren das größte Manko der Serie. Letzterem bleibt sich Sutter leider auch bei den Mayans treu. Die Bikes, aber auch das Skript, die Besetzung und schauspielerischen Leistungen sind durch die Bank weg unterirdisch. Schade. Denn auch hier bestünde bei mir grundsätzlich großes Interesse am Genre, das auch erhebliches Potenzial hätte.



Billions


Gewohnt überragend!
Gut geschrieben, optisch absolut hochwertig produziert und unterhaltsam gespielt.
Ich würde mir mehr tatsächliche branchenspezifische Insights und eine weniger auf die Charaktere fokussierte Story wünschen, aber die Serie ist, nichtsdestotrotz, absolutes Pflichtprogramm.

Ballers


Kurzweilig, unterhaltsam und Dank diverser cooler Locations, Autos, Titten und Ärsche absolut sehenswert. Wer die 20 Minuten allerdings anders investieren will, verpasst auch nichts wirklich Relevantes. Man muss aber sagen, dass The Rock in dieser Serie, seine wohl am wenigsten katastrophale Rolle spielt. Wer the Rock also mal nicht für Kinder und völlig Hirntote schauspielern sehen will, sollte wohl doch mal einen Blick riskieren.

The Terror


Großes Kino. Bzw. große Serie.
Sehr interessante Thematik, die trotz Fantasy-lastiger Story zu überzeugen versteht und Interesse weckt. Die Serie ist, in beiden Staffeln, auch eher auf der langsamen Seite des Lebens unterwegs, weiß das Tempo aber mit Spannung und visueller Größe auszugleichen.
Einerseits finde ich es extrem lobenswert, dass die zweite Staffel zum Großteil auf Japanisch gehalten wurde, andererseits verabscheue ich Untertitel, da sie mich davon abhalten, das visuelle Geschehen zu verfolgen. Ein Gott verdammtes Dilemma!!!

Game of Thrones

Irgendwie hatte ich vom Finale der erfolgreichsten Serie bisher mehr erwartet..
Die Kulissen sahen zu sehr nach Kulissen oder CGI aus, die Story war abgeflacht und es gab zu viele Längen… Sicherlich keine verschwendete Zeit, aber auch nicht wirklich der Obermegahammer.

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